AutistenWelt

9500 Villach

Holasek Claudia

 

Fachsozialbetreuerin Behindertenbegleitung i.A.

 

 

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Was macht autistische Kinder so speziell?

Bei autistischen Erkrankungen handelt es sich um eine Gruppe von Störungsbildern.

Da sich die Art der autistischen Symptomatik von Kind zu Kind sehr unterscheiden kann, spricht man häufig auch von einer Autismusspektrumsstörung.

 

Autismus ist eine Entwicklungsstörung und nicht grundsätzlich mit einer geistigen Behinderung einhergehend.

 

Menschen mit Autismus unterscheiden sich hinsichtlich des Schweregrades der beschriebenen Auffälligkeiten. Dies hängt auch mit dem bestehenden intellektuellen Leistungsniveau und der sprachlichen Entwicklung zusammen.

Eine intellektuelle Behinderung kann fehlen, leicht oder schwer ausgeprägt sein.

 

Häufig kommt es vor, dass die autistische Störung noch von weiteren Erkrankungen begleitet wird. Darunter fallen u.a. Intelligenzminderungen, Anfallsleiden/Epilepsie, Aufmerksamkeitsstörungen wie z.B. hyperkinetisches Syndrom oder Zwänge.

 

Autistische Störungen gehen aber auch häufig mit einer veränderten Empfindlichkeit sensorischer Reize einher. Diese veränderte Wahrnehmung wird besonders in Form einer Überempfindlichkeit im Hören oder bei Berührungen sichtbar. 

Bestimmte Klänge, Töne oder i.B. leichte, sanfte Berührungen können als unangenehm bis hin zu unerträglich empfunden werden. Manchmal sind aber auch der Geschmack, die Lichtintensität, die Farbwahrnehmung und ähnliches betroffen.

Das Schmerzempfinden ist hingegen ein oft stark reduziertes, wodurch manchmal Krankheiten oder Verletzungen oft erst spät erkannt werden.

 

Die charakteristischen Verhaltensauffälligkeiten und -probleme variieren mit dem Alter.

Das Vollbild der Erkrankung entwickelt sich zwischen zwei und sechs Jahren. Mit Beginn des Erwachsenenalters wird oft eine deutliche Verhaltensverbesserung erreicht.

 

Grundsätzlich gilt jedoch, dass autistische Störungen nicht ursächlich heilbar, jedoch veränderbar sind!